Zukunft Dank Dir

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Wir bauen ein "Take Care Center"

und Du kannst uns dabei helfen! 

Was ist das Take Care Center?

TAKE CARE steht für „aufeinander Acht geben“.

 

In erster Linie der Mensch, aber auch Tiere, unsere Umwelt und auch einfach Dinge (z.B. Kleidung und Bücher…) benötigen Wertschätzung.

Dem Menschen geben wir die Wertschätzung in dem wir,  unabhängig von Geschlecht und Religion, versuchen ihn soweit zu unterstützen, dass er sich in Folge dann selbst helfen kann (Schulbildung, Berufsausbildung)

Nutztiere spielen in unseren Projekten eine große Rolle. Unsere Patenkinder lernen wie wichtig eine artgerechte Tierhaltung ist.

Mit Müllsammelaktionen versuchen wir Kinder für ihre Umwelt zu sensibilisieren.

Schuluniformen und Textbücher werden am Ende des Schuljahres an ein jüngeres Kind weitergegeben.

 

 

Was wird dort gemacht?

Es gibt bereits das TAKE CARE CENTER MWAKAMBA/SÜDKÜSTE KENIA

Hier produzieren wir unsere Schuluniformen und betreiben ein kleines Lebensmittelgeschäft.

3 Mütter haben hier fix Arbeit gefunden und die Dorfbewohner können zu günstigsten Preisen einkaufen.

Es wird GRUNDSÄTZLICH NUR kostendeckend und NIE gewinnorientiert gearbeitet.

 

Das 2. TAKE CARE CENTER wird in GONGONI/NORDKÜSTE KENIA entstehen.

Dieses wird ein NOTHAUS für Kinder und Mütter.

 

Wann wollt ihr es bauen?

Der Bau soll spätestens Anfang Jänner 2022 starten.

Derzeit sind wir schon voll in der Projektplanung.

Der Baubeginn hängt auch von den finanziellen Mitteln ab!

 

Wie viele Kinder können dort Schutz finden?

In der Ausbaustufe 1 sollen dort 20 Patenkinder und 4 Erwachsene (zur Betreuung der Kinder) permanent während der Schulzeit wohnen und arbeiten.

 

 

Was ist das Ziel?

Das Projekt besteht aus mehreren Teilabschnitten.

 

Teil 1:

Wohnhaus für unsere Patenkinder deren Eltern nicht für sie sorgen können.

Damit wird für die Kinder ein Umfeld geschaffen um sich sorgenfrei auf ihre Ausbildung konzentrieren zu können.

Gleichzeitig erhalten 4 Frauen die Chance auf fixe Arbeit und Einkommen.

 

Teil 2:

Zubau 3 Volontärzimmer und 1 einfaches Behandlungszimmer, Aufstockung auf Platz für 44 Kinder und 6 Erwachsene.

1x wöchentlich sollen Ärzte aus der nächsten Stadt dort einfache medizinische Grundversorgung leisten können.

 

Teil 3:

Kühe, Ziegen und Hühner, sowie Gemüseanbau um einen Großteil der benötigten Lebensmittel selbst zu produzieren.

 

Teil 4:

Bau einer eigenen Grundschule

 

 

Wo wird es gebaut?

In GONGONI/Nordküste Kenias.

Ist ein sehr trockenes und armes ländliches Gebiet.

Es gibt dort keinen Tourismus und nur sehr bedingt Arbeitsplätze (Fabrik zur Meersalzgewinnung).

Menschen haben eigentlich nur die Chance Landwirtschaft zu betreiben (schwierig auf Grund der Trockenheit) oder zu versuchen in den Städten (nächste Stadt MALINDI 35 km entfernt) Arbeit zu finden.

 

Wie seid ihr auf diese Idee gekommen?

Die Familie unseres Teamleiters Kenia lebt dort.

Herr Chanzi hat bereits 10 Dorfkinder in seinem eigenen kleinen Haus aufgenommen.

Die Eltern haben die Kinder „abgeben“.

Das klingt zwar sehr hart, war aber die letzte Möglichkeit der Eltern.

So wissen die Eltern zumindest, dass die Kinder etwas zum Essen und eine Schlafstelle haben.

 

Mit seiner Frau, seiner Mutter und den eigenen Kindern leben nun 15 Personen permanent in einem „Haus“ mit ca. 50 m².

 

Die Aufnahme weiterer Kinder musste er ablehnen.

 

Was kostet der Bau?

Teil 1: ca. 25.000 bis 30.000 Euro

Planung, Genehmigung, Wasser, Strom, Gebäude, Einrichtung

 

Teil 2: ca. 20.000 Euro

Bau Gebäude, Einrichtung und einfachste medizinische Ausstattung

 

Teil 3: ca. 10.000 Euro

Ställe, Lagerraum, Geräte und Werkzeug, 5 Kühe, 5 Ziegen, 30 Hühner

 

Teil 4: SCHULE

Ca. 50.000 Euro für 8 Grundschul-Stufen (pp1 bis primary 6)

Infos zum Verein

Das Weizer Ehepaar Neuhold entdeckte in einem Urlaub 2016 die Liebe zu Kenia. Aus privaten Mitteln ermöglichten sie zwei Jahre lang 5 Kindern den Schulbesuch, renovierten das Hausdach einer Familie und unterstützen insgesamt 10 Familien mit einer Krankenversicherung.

 

Im Herbst 2018 gründeten die beiden dann den gemeinnützigen Verein „Zukunft-Dank-Dir“. Seit Mai 2020 gibt es nun auch den kenianischen Schwesternverein „Zukunft-Dank-Dir-Kenia“ – betrieben als Stiftung. Dieser Schritt war aus rechtlichen Gründen notwendig. Alle Mitglieder von Zukunft Dank Dir Österreich und Kenia arbeiten 100 % ehrenamtlich für den Verein. 

Laufende Projekte:

 

Grundnahrungsmittel

COVID-19 hat auch vor Kenia nicht Halt gemacht. Die gesamte Tourismusbranche ist zum Erliegen gekommen. Das bedeutet aber auch, dass Menschen, die im weiteren Sinn für den Tourismus tätig waren (Bau, Tischler, Gärtner, Taxifahrer, Schneider usw.) ebenfalls keine Arbeit haben.

Keinen Job zu haben bedeutet in diesem Land leider automatisch auch kein Einkommen und somit kein Geld für Lebensmittel, Miete oder Arztbesuch. Genau hier setzt die unbürokratische Hilfe des Vereines „Zukunft-Dank-Dir“ an. 

Das 6-köpfige Team vor Ort übernimmt gemeinsam mit den „Dorfvorstehern“ und der Polizei die „Suche“ nach bedürftigen Familien und danach die Verteilung der Lebensmittel. In 2 Monaten konnten über 20 Tonnen an Lebensmittel verteilt werden und damit Leid und Hunger gelindert werden. Viele Kenianer sagen uns: „Die meisten werden nicht an Corona, sondern an Hunger, Krankheit oder Suizid sterben“! 

„Medical TCC“ – ein medizinisches Take Care Center.

An der Südküste (südlich von Mombasa in Mwakamba) betreibt Zukunft-Dank-Dir seit fast einem Jahr 

ein TCC  - Take Care Center, als Non-Profit-Betrieb. Mitglieder von Zukunft-Dank-Dir betreuen Familien, betreiben einen kleinen Shop, eine Schneiderei und einen Verleih von Werkzeugen. Mit den Erlösen wird Miete und der Strom bezahlt. Die Lebensmittel werden im Dorf so günstig als möglich verkauft.

In Gongoni an der Nordküste soll nun ein  MTCC entstehen. Gongoni liegt rund eine Autostunde nördlich von Malindi und damit rund 5 Stunden von Mombasa entfernt. Gerade mal 200 km Luftlinie trennt Gongoni von der Grenze zu Somalia. Gongoni ist eine sogenannte Schwerpunktregion von Zukunft-Dank-Dir. Hier gibt es keinen Tourismus und auch sonst kaum Arbeitsplätze. Viele Menschen in dieser Region sind ursprünglich somalische Flüchtlinge. Meist Tagelöhner oder im aller besten Fall Kleinbauern, die versuchen Ackerbau zu betreiben. Tierhaltung ist in dieser Region ein absoluter Luxus – mit 2 Ziegen und 10 Hühnern ist man schon „Großbauer“!

Im März 20019 konnte Zukunft Dank Dir, mit Hilfe eines Großspenders aus Weiz, einen Brunnen bauen. Das Trinkwasser steht nun rund 600 Menschen zur Verfügung und muss nicht mehr teuer gekauft werden. SAFARI- unser Projektleiter - hat uns davon erzählt, dass immer wieder Menschen in Gongoni sterben, weil der Weg in die nächste Stadt Malindi zu Fuß zu weit ist, und das Transportmittel (Sammeltaxibus) für die meisten einfach nicht leistbar ist. Aus diesem Grund müssen immer wieder Menschen an oft „leicht behandelbaren“ Erkrankungen sterben. 

SAFARI hat ein altes kleines Gebäude, das er Zukunft Dank Dir schenkt.

Da das Gebäude in seinen Grundzügen schon vorhanden ist, können wir uns auf den Ausbau und die Erweiterung konzentrieren. Ein nicht unwesentlicher Kosten-, aber auch Zeitfaktor. Mit der Lokalpolitik und einem Sprecher des Gesundheitsministeriums, wurde bereits ein grober „Masterplan“ erstellt und die Schwerpunkte erarbeitet. So soll ein- bis zweimal wöchentlich ein Arzt kostenlos einfache Untersuchungen und Behandlungen (Wundversorgung, Malariatest, usw) durchführen. Über unser Netzwerk versuchen wir auch mit „Ärzte ohne Grenzen“ einen Weg der Zusammenarbeit zu finden.

Ein weiter Schwerpunkt soll auch die Schulung von Erster Hilfe sein (z.B. Erstversorgung bei Schlangenbissen). So soll das MTCC rund um die Uhr mit einem Ersthelfer besetzt sein, der dafür dort kostenlos wohnen darf. Oft scheitert es einfach nur daran zu desinfizieren und einen Verband anzulegen. 

Der dritte Schwerpunkt des MTCC soll die Aufklärungsarbeit an Schulen sein. Hier soll den Kindern die Erste Hilfe spielerisch beigebracht werden. Hier geht es in erster Linie darum zu erkennen ob Erste Hilfe notwendig ist oder nicht. Damit kann die Rettungskette in Gang gesetzt werden. Dieses Wissen wollen wir im MTCC auch in Form von Workshops an Erwachsene weiter geben.

Mit dem Beginn der Arbeiten soll Ende 2020 begonnen werden und die Eröffnung ist für Frühsommer 2021 geplant. 

Die Kosten dieses Projektes belaufen sich in Summe auf rund Eure 30.000,-. Die Finanzierung von 1/3 ist bereits aus Spendengeldern fixiert. Somit ergibt sich noch ein Finanzierungsbedarf von € 20.000,-.

 

Eckdaten des Vereines Zukunft-Dank-Dir:

78 betreute Kinder (Schulpatenschaften + Familienkrankenversorgung) 

1 Haussanierung für eine 8 köpfige Familie in Makamba

1 Hausbau in Gongoni für eine 10 köpfige Familie, die nach einer Überschwemmung alles verloren hatte

1 Trinkwasserbrunner für 600 Menschen

1 TCC (TakeCareCenter)

Lebensmittelversorgung von rund 100 Familien seit März (Covid 19)